Berichte

Stammtisch-Geschichten – „Klappe – die Erste!“

Der Amputierten-Stammtisch unserer Initiativgruppe Gliedmaßenamputierter existiert mittlerweile seit mehr als 5 Jahren – traditionell bei „unserem Wirt“ Rudi Polzer in der „Sonne in Altdorf.

Ab spätestens 19:00 Uhr trudeln meist Stammgäste, aber auch teilweise wechselnde Teilnehmer ein. Ein „bunter Haufen“ – Männlein, Weiblein, behindert, nicht behindert, Unterschenkel-, Oberschenkel-, Arm- oder Vorfuß-Amputierte. Mittlerweile eine homogene, eingeschworene Gemeinschaft.
Mitzubringen ist nur ein bisschen Zeit und gute Laune, und wenn’s an dieser mal fehlt, dann sorgt die Gruppe dafür, dass sich das ganz schnell ändert.

So geschehen auch am Freitag, den 01. März 2019.
Wie gewohnt verbrachten wir den Freitagabend in gemütlicher Runde, um so das Wochenende einzuläuten. Und dann passierte es!

Unser Egid Simon erhielt Besuch vom Bayerischen Rundfunk – und zwar in Gestalt der aus der Oberpfalz stammende Schauspielerin „Karina Dengler“ – bekannt aus der Vorabendserie „Dahoam is Dahoam“ – werktags immer um 19:30 Uhr in BR3.

Sie bemühte sich so intensiv um unseren Egid, dass ich schon Angst bekam, der BR wolle ihn evtl. abwerben für eine tragende oder fahrende Rolle (Rollstuhl!) bei Funk und Fernsehen – zuzutrauen wäre es ihm ja.

Dazu kam es dann zum Glück nicht; Egid musste sich nur mit dem Star ablichten lassen und versprechen, dieses Foto auf unserer Homepage zu zeigen. Was er sich natürlich gerne gefallen ließ.

Und was zeigt uns das? Egid ist unermüdlich für die Initiativgruppe tätig – sogar in seiner Freizeit am Stammtisch!

Jahreshauptversammlung – Datenschutz ernst genommen

„Aktives Vereinsleben und Unterstützung zur Selbsthilfe“

Jahresversammlung der Initiativgruppe Gliedmaßenamputierter e. V. mit Satzungsänderung aufgrund neuer DSGV.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Initiativgruppe Gliedmaßenamputierter e. V. fand wieder im Konferenzsaal der SANA-Klinik in Rummelsberg statt.

Der 1. Vorsitzende Egid Simon begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und gedachte den im vorigen Jahr verstorbenen Mitgliedern, denen man ein Ehrendes Gedenken bewahren werde.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Egid Simon auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres ein. Es sei ein erfolgreiches Vereinsjahr gewesen, mit interessanten Vorträgen, anspruchsvollen Gruppenfahrten wie z. B. den Besuch der Orthopädiemesse OTWorld in Leipzig. Besonders hervorgehoben hat Egid Simon die diversen Aktivitäten zum Aufbau einer Regensburger Selbsthilfegruppe „Flamingos“. Unter dem Dach der Initiativgruppe wird auch diese Selbsthilfegruppe, neben der Rummelsberger SHG Initiativgruppe Gliedmaßanamputierter und der Amberger SHG „Roadrunner“, satzungsgemäße Unterstützung und Einbindung in gemeinsame gesellschaftliche Aktivitäten erfahren.

Schatzmeister Erich Hübner legte wieder ein gutes Jahresergebnis vor. Er beleuchtete kurz die erfreuliche Mitgliederentwicklung und freute sich über das gestiegene Spendenaufkommen und die insgesamt soliden Finanzen.

Hans-Günther Scharrer und Ralf Baumgartl als Kassenprüfer bescheinigten Hübner eine vorbildliche Kassenführung. Vorstandschaft mit Schatzmeister wurden daraufhin von der Versammlung einstimmig entlastet.

Anschließend wurde über eine beantragte Satzungsänderung bzw. –erweiterung abgestimmt. Die anwesenden Mitglieder votierten einstimmig für die Satzungänderungen hinsichtlich erweiterter Mitgliedschaft im Verein und Aufnahme einer Datenschutzklausel gem. DSGVO als Abschnitt IV.

„Wir haben uns für 2019 viel vorgenommen“, eröffnete Vorstand Simon den Tagesordnungspunkt „Vorschau 2019“.

Zunächst steht eine Teilnahme an der Jahreshauptversammlung des Bundesverbands BMAB in Saarbrücken an, mit einem angegliederten Workshop zum Thema „Leben in Bewegung trotz Amputation“ mit umfangreichen Referaten und Vorträgen.

Beim nächsten Gruppentreffen am 16. Mai 2019 ist eine Präsentation der Fa. Streifeneder geplant, es wird großes Interesse erwartet.

Noch ohne festen Termin ist ein Austausch mit der SHG für Amputierte Würzburg geplant, dies auch vor dem Hintergrund einer eventuellen mittelfristigen Gründung eines Landesverband Arm- und Beinamputierte Bayern.

Am 1. Mai ist soll wieder ein Maiausflug stattfinden, Ziel noch unbestimmt, als Wanderung bzw. Nordic Walking mit anschließender Einkehr und Ausklingen mit Kaffee und Kuchen. Der Organisator der traditionellen 1.Mai-Radtour ist in diesem Jahr leider durch die Teilnahme an einem Radwettbewerb in Italien verhindert. Wir drücken ihm die Daumen.

Weiter sind Gruppenfahrten vorgesehen zur Rehaklinik „Roter Hügel“ in Bayreuth und zur Altmühlseeklinik Hensoltshöhe in Gunzenhausen.

Am 07. September findet dann wieder das große SHG-Sommerfest in Rummelsberg statt, diesmal allerdings als Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen der Initiativgruppe. Die Jubiläumsveranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Ascherl Tirschenreuth, der vor 10 Jahren die Gründung mit initiiert hatte. Eingeladen sind neben den Gruppenmitgliedern auch hochrangige Vertreter aus Politik und Ärzteschaft sowie Sponsorenvertreter. An dieser Stelle der Aufruf an alle: Bitte unterstützen Sie uns aktiv mit Ihrer Spende oder einem Sponsoring-Beitrag mit Präsentation Ihres Unternehmens.

Kontaktieren Sie uns unter: www.ig-ampu.de oder info@ig-ampu.de Spenden erbeten an:
Raiba Burgthann
IBAN: DE71 7606 9564 0000 8815 70
BIC: GENODEF1BTO

Im November dann nimmt die erfolgreiche Peers-Gruppe wieder an der jährlich durchgeführten Fortbildung zum Thema Peers im Krankenhaus in Berlin teil. Mit Beteiligung der Rummelsberger Peers startet in 2019 außerdem ein Forschungsvorhaben bzw. eine Studie des Unfallkrankenhaus Berlin UKB und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUV um Frau Dr. Melissa Beirau, Fachärztin am UKB, zu dem Thema Peer-Beratung bei Amputation von Gliedmaßen. Geplant ist auch die Beteiligung von Ärzten und Probanden im Klinikum Nürnberg Süd.

Traditionsgemäß bildet die „Weihnachtsfeier“ am 29.11. im Gasthof Sonne bei „unserem“ Wirt Rudolf Polzer den Abschluss des Selbsthilfejahres 2019.

„Bis dahin ist aber noch viel zu tun und wir sind um jede Hilfe dankbar!“ beschließt stellvertretender Vorstand Gerhard Albrecht den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung und leitet zum gemütlichen Beisammensein über.

Mit dem Austausch von Ideen und Wünschen für die zukünftige Arbeit endete die Jahreshauptversammlung der Initiativgruppe Gliedmaßenamputierter e. V.

Weißwurstessen!

Anlässlich seines 60. Geburtstages lud unser Schriftführer Heinrich Pechtl zu einem Weißwurstessen in den „Bürgertreff“ in Altdorf.

Hierzu überbrachten Vorstand Egid Simon, Schatzmeister Erich Hübner, Besitzer Gerlinde Schramm und Manfred Oder mit den SHG- und Vereinsmitgliedern Astrid und Werner Geer und Christina Mörtel-Kroker herzliche Glückwünsche im Namen der Gruppe.

Zusammen mit Vertretern der Neumarkter Bocchia-Gruppe half die lustige Runde dem Jubilar ins neue Lebensjahrzehnt.

Die Geladenen bedankten sich mit kleinen Präsenten für die großzügige Einladung.

„Ein Hoch auf unseren Heinrich!“

„Magischer“ adventlicher Jahresabschluss 2018 der SHG Rummelsberg

Am 30.11.2018 fand die „Weihnachtfeier“ der Initiativgruppe statt.

Wir trafen uns, wie bereits im letzten Jahr, im Gasthof „Zur Sonne“ in Altdorf zu einem gemütlichen Jahresabschluss. Fast 50 Mitglieder aus unserer Selbsthilfegruppe, den Amberger „Roadrunner“ und unsere Unterstützer aus Regensburg waren der Einladung gefolgt.

Egid Simon begrüßte alle Anwesenden herzlich, richtete Grüße vom leider nicht abkömmlichen Prof. Dr. Ascherl, dem „Wegbereiter“ der Initiativgruppe aus und stimmte uns auf einen vergnüglichen Abend ein.

Im Namen der Gruppe überreichte Erich je einen Weihnachtsstern als Dankeschön an die HelferInnen aus der „Weihnachtsbäckerei“, die für die Plätzchentüten bei den Engelchen und Sternen gesorgt hatten und auch leckere Kuchenteller vorbereiteten.
Mit besonderem Dank und je einem Essensgutschein einer Gastwirtschaft in Altenthann wurden die „Küchenfee“ Gabi Zureck für ihr enormes Engagement im „Service“ und die „Caterer“ Gabi Fritzmann und Johannes Rakowski für die hervorragende Verköstigung im Alleingang (Schweinebraten) auf unserem Sommerfest beschert.

Das Highlight des Abends war dann der Auftritt des ELBERUH, des Magiers aus Mittelerde, der uns mit magischem Flötenspiel und hintergründigen Fabeln nachdenklich stimmte aber auch mit fränkischer Mundart recht humorvoll das Gedicht „Die Christbaumspitz“ vortrug. Er schenkte uns einen unvergesslichen Abend.

Fast schon alte Gewohnheit, erfreute uns Gerlinde noch spontan mit zwei lustigen Geschichten zum Schmunzeln und Peter (zwar nicht aus dem Elbenland aber aus dem Elbsandsteingebirge – ist so was ähnliches) ließ mit weihnachtlichen Klängen auf seiner Mundharmonika besinnliche Stimmung aufkommen.

Der restliche Abend war mit hervorragendem Essen, interessanten Gesprächen, freundschaftlichem Geplauder und freundschaftlichem Austausch ein voller Erfolg.

Mit guten Wünschen für die Weihnachtszeit und das kommende Jahr verabschiedete Egid Simon zu später Stunde die Gäste.

Allen Mitgliedern der Selbsthilfegruppe eine besinnliche Adventszeit und ein Frohes Weihnachtsfest.

IG-Ampu Sommerfest Rummelsberg

Am Freitag den 14. September 2018 fand, diesmal wie geplant wieder im Rector-Nicol-Haus in Rummelsberg, unser Sommer- bzw. Jahresfest 2018 statt.

Hierzu eingeladen waren auch die Beauftragten für Selbsthilfegruppen des Bundesverbandes für Menschen mit Arm- oder Beinamputation, Sylvia Wehde und Jürgen Fehrenbach.

Extra aus Berlin bzw. Freiburg angereist, stellten Sylvia und Jürgen den mehr als 50 anwesenden SHG-Mitglieder den Bundesverband BMAB vor.

Sie erläuterten dessen Organisationsstruktur, die gemeinnützig ausgerichteten Ziele und die sich daraus ergebenden Aufgaben; wobei neben der Peer-Schulung das jährlich ausgerichtete BMAB-Jugend-Camp großen Raum einnahm.

Nachdem die Selbsthilfegruppe ig-ampu an sich bereits Verbandsmitglied ist warben Sylvia und Jürgen, selbst in Gruppen in Berlin-Brandenburg und Freiburg aktiv, für eine direkte Mitgliedschaft auch unserer SHG-Mitglieder im Bundesverband – denn nur gemeinsam sind wir stark vertreten!

Begleitet wurde dies alles durch eine hervorragende „Sterneküche“ von Gabi und Johannes, die uns mit einem hervorragenden fränkischen Essen, es gab Schweinebraten mit Kloß, Sauce und Krautsaltat, mmh, mmh, mmh, verwöhnten; abgerundet durch eine breite Getränkeauswahl, gesponsert von Gerhard, und natürlich Kaffee mit diversen Kuchen.

Zu guter Letzt durften wir noch dem Vortrag von Roland Zahn lauschen. Er hat in seinem reifen Alter, oberschenkelamputiert und mit schwerem Gepäck, die beschwerliche Reise von Stuttgart per Bahn auf sich genommen. Mit erstklassigem PPT-Vortrag brachte er uns die Erkenntnisse aus seinem Leben mit der Amputation näher und motivierte uns mit Projekten wie „1.000 km mit Amputation durch Deutschland“  oder dem Prinzip „Wanderspirale, immer rund ums eigene Bett“ (Informationen hierzu auf seiner Homepage Roland Zahn – Bewegung hilft). Bewegung hilft eben!

Wieder Mal eine gelungene Veranstaltung. Dank an alle Organisatoren und Helfer.

Amelo-Workshop in Hamburg

Der von der Hamburger SHG für amputierte Menschen am 01.09.2018 in Hamburg ausgerichteten „Amelo-Workshop“ war eine rundum gelungene Veranstaltung.

Vor bundesweiter Beteiligung, die Initiativgruppe Gliedmaßenamputierter war mit Gerlinde Schramm, Egid Simon und Erich Hübner vertreten, referierte Frau Ilse Martin, Dipl. Heilpädagogin und Autorin des Buches “Mancophilie: Zur Vollkommenheit fehlt nur ein Mangel!“, über Theorie und Praxis des Amelotatismus.

Ausgehend von einer Definition des Begriffes Amelo bzw. Amelotatismus als sexuelle Präferenz für Menschen mit fehlenden Gliedmaßen wurden im Rahmen des Workshop sehr intensiv und umfangreich Erfahrungen ausgetauscht, Verhaltensweisen diskutiert und Empfehlungen herausgearbeitet.

Danach haben Amelos grundsätzlich andere Vorstellungen von Schönheit; für sie ist ein Körper, der in den Augen der meisten Menschen verstümmelt erscheint, schön, gerade in seinem einzigartigen Anderssein.

Als amputierte Person will man sich natürlich nicht ausschließlich auf seinen Stumpf reduzieren lassen; auch ein nicht Amputierter nicht nur auf sein Äußeres.

Wichtig ist es doch immer auch, dass die Chemie stimmt, man sich als Persönlichkeit mag und sich gegenseitig als Mensch versteht und akzeptiert.

Solange amelotatistische Neigungen offen angetragen und gegenseitig akzeptiert werden, steht einer partnerschaftlichen Erfüllung nichts im Wege.

Problematisch wird Amelotatismus immer dann, wenn fetischistische Tendenzen in den Vordergrund treten. Dann wird Erfüllung nicht in realen Kontakten gesucht, sondern kompensiert mit dem Sammeln von Bildern und Videos amputierter Frauen und Männer, durch Belästigung amputierter Personen auf Veranstaltungen und in sozialen Medien, durch Stalking am Telefon, am Arbeitsplatz und im Freundeskreis.

Dies hat allerdings nichts mit der Neigung an sich sondern immer mit der Persönlichkeit des Einzelnen zu tun!

Zusammenfassend bedeutet dies, dass beim Kontakt mit Amelos immer zunächst die Interaktion hinterfragt werden muss, um zu einer fairen und realistischen Einschätzung zu gelangen.

Soweit die psychologische Schulung zum Thema Amelo.

Ausrichtung und Kostenübernahme für Workshop, Tagungsraum und Catering wurden durch die Selbsthilfegruppe Hamburg hervorragend organisiert. Alle Achtung, Mädels!

Unser besonderer Dank gilt hier Catrin, Angelika und Angela, die nicht nur alles hervorragend geplant sondern die WS-Teilnehmer auch noch beim privaten Teil der Unternehmung ganz toll betreut haben: nach der anstrengenden Anreise (ca. 6 Stunden) besichtigten sie mit uns die Hamburger „Landungsbrücken“ mit Blick auf die Elbphilharmonie und leisteten uns beim Italiener „Luigis“ und der anschließenden Lichterfahrt durch Speicherstadt und Hamburger Hafen Gesellschaft.

Am Samstag, nach überstandenem Workshop, dann schön Fisch essen und statt Kiezbummel aus zeitlichen Gründen wenigstens eine „Taxi-Führung“, allerdings mit persönlicher Betreuung (Taxifahrer) und allerlei Anekdoten aus Hamburgs High Society.

Den geplanten „Fischmarkt“ am Sonntag, in aller Hergotts Frühe, mussten wir leider ausfallen lassen!

Eine rundum gelungene Veranstaltung! – Moin moin

ÖSSUR Anwenderfest in Bayreuth

ÖSSUR hat zum Anwenderfest 2018 an den Standort Bayreuth geladen – und die Initiativgruppe Gliedmaßenamputierter Rummelsberg ist natürlich gekommen!

Mit großem Aufgebot, nämlich 3 Fahrzeugen mit 10 Teilnehmern, war unsere Gruppe am Freitag, den 20. Juli 2018 in Bayreuth präsent.

Sehr interessant für uns „Anwender“ war bereits die Vorstellung der dortigen Tätigkeitsbereiche Verwaltung, Forschung, Produktentwicklung und -marketing.
Selbst modernst ausgestattet pflegt ÖSSUR trotzdem (oder gerade deshalb?) die Zusammenarbeit mit dem orthopädischen Bereich des Klinikum Bayreuth.

Bei der anschließenden Führung konnten wir die Räumlichkeiten für Verwaltung, zur prothetischen Versorgung, das Testlabor und den top ausgestatteten Gangschulbereich in Augenschein nehmen. Echt vorbildlich!

Wir erhielten hierbei Einblick in die Entwicklung eines Liners mit Hilfe eines CAD-Systems, sahen eigens für ÖSSUR entwickelte Testgeräte für die gesetzlich vorgeschriebene Materialprüfungen von Prothesenfüssen, Gelenken und anderen mechanischen Verbindungen. Hochinteressant!

Bei einem Gehschul-Workshop konnte jeder Teilnehmer durch praktische Übungseinheiten das richtige Sitzen, Aufstehen, Stehen, Gehen und Hinsetzen als Prothesenträger üben. Ein Physiotherapeut und Gehschultrainer gab uns viele wertvolle Tipps und Tricks für den Alltag. Echt Klasse die Tipps! – aber umsetzen muss die natürlich jeder selbst!

 

Den ganzen Abend über war für Speis und Trank bestens gesorgt und wir nutzten natürlich auch die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit kompetenten Produktexperten von ÖSSUR und anderen Teilnehmern des Anwenderfestes.

Eine rundum gelungene Veranstaltung!

SELBSTIVAL in Nürnberg am Jakobsplatz

zum 35-jährigen Jubiläum der Selbsthilfekontaktstellen KISS Mittelfranken e. V. und um junge Erwachsene für Selbsthilfe zu begeistern

KISS hat gerufen und viele Selbsthilfegruppen sind gekommen: um ihre Vielfalt zu präsentieren (es gibt über 900 Gruppen in Mittelfranken!) und das 35-jährige Jubiläum der Selbsthilfekontaktstellen zu feiern.
Auch wir, die Rummelsberger Initiativgruppe Gliedmaßenamputierter, durften natürlich nicht fehlen.
Mit dem harten Kern um Egid Simon, Gerhard Albrecht und Gerlinde Schramm zeigte unsere Gruppe unter einem Pavillon vor der Jakobskirche Präsenz. Plakataufsteller und ausrangierte Prothesen von Gerhard markierten unseren Stand und verdeutlichten unser Anliegen – klar, hier sind die Hinkebeins!
Für Langeweile war kein Platz: geboten waren außerdem tolle Bands auf der Bühne (z. B. die Münchner Band „blind and lame“ – super!), Poetry Slam und Comedy und natürlich leckere Snacks und Getränke.
Klar haben wir die Gelegenheit wahrgenommen, alte Kontakte aufzufrischen und neue zu knüpfen!
Auch hierfür und für die tolle Organisation unser Dank an KISS!

2. Vereins- und Selbsthilfegruppentreffen 2018

Mehr als 50 Selbsthilfe- und/oder Vereinsmitglieder waren der Einladung zu unserem 2. Gruppentreffen 2018 am Donnerstag, den 24. Mai 2018, gefolgt.

In die Räume der SANA-Klinik Rummelsberg hatten wir aktuell zum Thema „Wundmanagement“ geladen.

Für den Vortrag konnte dank guter Kontakte unseres Egid Simon die Wundmanagerin und Pflegedirektorin der SANA-Klinik, Frau Ines Böhm, gewonnen werden.

Frau Böhm umriss in einem sehr praxisorientierten Vortrag kompetent und anschaulich die Problematiken in der Wundheilung, Möglichkeiten der Behandlung und den großen Nutzen durch vorbeugende Hygiene, gerade bei Arm- und Bein-Prothesenträgern.

Darüber hinaus leistete die Referentin in vielen persönlichen Einzelgesprächen persönliche Hilfestellung durch konkrete Tipps oder Empfehlungen.

Wir bedanken uns bei Frau Ines Böhm für ihr kompetentes Referat und die hilfreiche persönliche Unterstützung.

Wie immer wurde nach dem Vortrag das gemütliche Beisammensein und der persönliche Austausch gepflegt, diesmal mit Kaffee und Kuchen und einer deftigen Leberkäs-Brotzeit.