Radfahren und Nordic Walking nach und in Berching

1.-Mai-Ausflug der Wander-/Nordic-Walking- und der Radfahrgruppe

Bei herrlichem Wetter zeigten unsere Aktiven- Gruppen der Radfahrer und Nordic-Walker auch am 1. Mai wieder Präsenz. Mit Ehepartnern und Freunden ging es diesmal auf zum Maiausflug nach und rund um Berching.

Während die Radfahrer in einer 8er-Gruppe von Neumarkt i. d. Opf. aus starteten trafen sich rund 12 Wanderer und Nordic-Walker um 10:00 Uhr an der Schiffsanlegestelle in Berching.

Je nach Fitnessgrad ging es getrennt weiter auf einen anspruchsvollen Rundkurs oder den Spaziergang um Berching. Natürlich waren die Strecken gut ausgesucht, von Heinrich Pechtl mit Gattin Probe gelaufen und konnte von allen auch problemlos bewältigt werden; wie immer ein jeder in seinem Tempo, aber alle gemeinsam.

Mit einer langen Steigung und einem ebenso langen Abstieg war den Rundkurs höchst anspruchsvoll. Trotzdem schafften ihn die aktiven Nordic Walker in knapp eineinhalb Stunden. Alle Achtung!

In der gleichen Zeit spazierte die andere Gruppe am Nordufer des Main-Donau-Kanals bis zur Fußgängerbrücke, immer die historische Stadtmauer im Blick. Rasch wurde die Fußgängerbrücke überquert und dann die Stadt im Osten umgangen.

Besonders reizvoll waren die vielen blühenden Obstbäume.

 

Zur Mittagszeit vereinten sich die zwei Gruppen der Nordic Walker dann mit der Radlergruppe um Jo. Sichert zum deftigen Mittagstisch im Gasthof Krone.

Mit annähernd 20 Personen war dann der Brauereigasthof kurzfristig in der Hand unserer Selbsthilfegruppe. In bester Stimmung wurde deftige Nahrung aufgenommen, um die Energiedepots wieder aufzufüllen, und das gemütliche Beisammensein unter Freunden genossen.

Die Rückreise wurde erfreulicher Weise von Sonnenschein eingeleitet; was natürlich gleich dazu genutzt wurde, einen weiteren Treffpunkt zum Kaffeetrinken in Sengental bzw. zum Eisessen in der Eisdiele in Neumarkt zu vereinbaren!

Ein Dank an die Organisatoren und an alle Teilnehmer: „Ihr seid eine super Truppe!“ „Ihr habt unsere Selbsthilfegruppe würdig vertreten, es war ein herrlicher Tag und ein starkes gemeinsames Erlebnis!“

Leben in Bewegung trotz Amputation

eine Fortbildungsveranstaltung des Bundesverbandes für Menschen mit Arm- oder Beinamputation (BMAB) und Jahreshauptversammlung des BMAB, 2018

Am Freitag 16.03.2018 fand in Hannover eine Fortbildungsveranstaltung des BMAB „Leben in Bewegung trotz Amputation“ statt.

Unsere SHG war mit 4 Teilnehmern vertreten.
Wir hörten Referate über Probleme nach der Amputation an der unteren Extremität, da es weder Richtlinien noch geeignete Ausbildungen für Chirurgen gibt. Auch für die Rehabilitation nach Beinamputationen sind die Kostenträger nicht auf einem gemeinsamen Nenner. Referate zur Endo Exo Prothese, also die knochengeführte Alternative zur Schaftprothese und deren ortopädietechnische Versorgung schlossen sich an.
Peer Counseling, ein Vortrag von Dieter Jüptner rundete den Vormittag ab.
Am Nachmittag ging es um Phantomschmerz und Physiotherapie nach der Reha-Klinik, um nur einige zu nennen.
Von uns allen erwartet, schloss die Veranstaltung mit dem Referat von Rechtsanwalt Ralf Müller über den Rechtsanspruch auf moderne Prothesenversorgung.
Ein „Come together“  Abend mit vielen Gesprächen rundete diesen Tag ab.

 

Am Samstag 17.03.2018 schloss sich die Jahreshauptversammlung des BMAB an.

Bei den Neuwahlen wurden Dieter Jüptner, Detlef Sonneberg und Arnold Jansen in ihren bisherigen Funktionen wiedergewählt.
Um die 66 angeschlossenen Selbsthilfegruppen mehr einzubinden wurden als Schnittstellen zu den Vorgenannten 3 Selbsthilfegruppenleiter ins Präsidium gewählt.
Es sind dies: Sylvia Wehde, Berlin Brandenburg – Stefan Hartung, Fulda – Hans Jürgen Fehrenbach, Heitersheim
Zusätzlich wurde ein beratendes Gremium gewählt, das sich um „Gangschultraining“ kümmern soll.
Tätig werden hier:  Rolf Brakemeier, Michael Kramer und Rainer Lütkemeyer.

Jahresversammlung der Initiativgruppe Gliedmaßenamputierter 2018

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Initiativgruppe Gliedmaßenamputierter e. V. fand wieder im Konferenzsaal der SANA-Klinik in Rummelsberg statt.

Der 1. Vorsitzende Egid Simon begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und gedachte den im vorigen Jahr verstorbenen Mitgliedern, denen man ein Ehrendes Gedenken bewahren werde.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Egid Simon auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres ein. Es sei ein erfolgreiches Vereinsjahr gewesen, mit interessanten Vorträgen,  anspruchsvollen Gruppenfahrten und geselligen Gruppentreffen.

Es freute ihn besonders, dass „unser Verein im letzten Jahr wieder viele neue Mitglieder begrüßen konnte“, so Simon.

Schatzmeister Erich Hübner legte wieder ein gutes Jahresergebnis vor. Auch er beleuchtete kurz die erfreuliche Mitgliederentwicklung und freute sich über das gestiegene Spendenaufkommen und die insgesamt soliden Finanzen.

Die Kassenprüfer Hans-Günther Scharrer und Ralf Baumgartl bescheinigten Hübner eine vorbildliche Kassenführung. Vorstandschaft mit Schatzmeister wurden von der Versammlung einstimmig entlastet.

Anschließend wurde über eine beantragte Satzungsänderung bzw. –erweiterung abgestimmt. Die anwesenden Mitglieder votierten einstimmig für die Satzungänderungen hinsichtlich erweiterter Vereinszweck, erweiterte Vorstandschaft und verkürzter Einladungsfrist zu Versammlungen.

 

„Wir haben uns für 2018 viel vorgenommen“, eröffnete Vorstand Simon den Tagesordnungspunkt „Vorschau 2018“.

Zunächst steht eine Teilnahme an der Jahreshauptversammlung des Bundesverbands BMAB in Hannover an, mit einem angegliederten Workshop zum Thema „Leben in Bewegung trotz Amputation“ mit umfangreichen Referaten und Vorträgen.

Besonders aufregend wird der 24. März: für besonders aktive und mutige bietet sich die Möglichkeit, an einer Veranstaltung „Klettern für Amputierte“ eines Sanitätshauses im Allgäu im Alpinzentrum Kempten teilzunehmen. Klettern ist eine natürliche Bewegung, tief in unseren Genen verankert wie das Gehen und Laufen. Mit einem Team aus Trainern des Deutschen Alpenvereins und kletternden Orthopädietechnikern können Amputierte gemeinsam an der Wand durchstarten.

Im Mai ist dann ein Besuch der Orthopädie-Fachmesse OT World in Leipzig geplant. Hierzu sind alle eingeladen, sich bei einem Messerundgang aus erster Hand über die Neuerungen in der Prothetik zu informieren. Erste Anmeldungen hierfür konnten bereits während der Versammlung entgegengenommen werden.

Dann geht’s am 23. März nach Würzburg zur „Gruppeninventur“; hier steht die Gruppenorganisation auf dem Prüfstand. Diskutiert werden sollen bisheriges Vorgehen und Möglichkeiten zu verbesserter Gruppenorganisation.

Noch undatiert sind die geplanten Aktionen „Fahrsicherheitstraining“ und „Go-Cart-Fahren“ beim Altdorfer MC.  Mitgliederinteresse besteht, jetzt gilt es, im engen Jahresprogramm noch akzeptable Termine zu finden.  

Am 14. September ist wieder das große SHG-Sommerfest im Rektor-Nicol-Haus in Rummelsberg geplant; mit Referend Roland Zahn und seiner Geschichte  „1000 km durch Deutschland“ – mit 73 Jahren und trotz Oberschenkelamputation! Für Leib und Seele wird gesorgt, neben Kaffee und selbst gebackenen Kuchen wird es diesmal leckeren Braten mit köstlichen Beilagen geben.

Für Anfang Oktober dann will sich die Selbsthilfegruppe wieder an den in Winkelhaid geplanten „CharityCyclingDays um Matthias Reitenspiß beteiligen. Bereits 2017 ein großer Erfolg, will die Selbsthilfegruppe noch besser organisiert an der Charity teilnehmen, ihre eigenen Aktivitäten Radfahren und NW-Lauf Amputierter in größerem Umfang für den guten Zweck zu präsentieren. Der Erlös geht an Engelein e. V. zugunsten krebskranker Menschen.

Im November steht für die Peers-Gruppe noch die Teilnahme an der jährlich statt findenden Fortbildung zum Thema Peers im Krankenhaus an. Mit Beteiligung der Rummelsberger Peers startet in 2018 außerdem ein Forschungsvorhaben bzw. eine Studie des Unfallkrankenhaus Berlin UKB und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUV  um Frau Dr.Melissa Beirau, Fachärztin am UKB, zu dem Thema Peer-Beratung bei Amputation von Gliedmaßen. Geplant ist auch die Beteiligung von Ärzten und Probanden im Klinikum Nürnberg Süd.

Traditionsgemäß bildet die „Weihnachtsfeier“ am 30.11. im Gasthof Sonne bei „unserem“ Wirt Rudolf Polzer den Abschluss des Selbsthilfejahres 2018.

„Bis dahin ist noch viel zu tun und wir sind um jede Hilfe dankbar!“ beschließt stellvertretender Vorstand Gerhard Albrecht den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung und leitet zum gemütlichen Beisammensein über.

Mit dem Austausch von Ideen und Wünschen für die zukünftige Arbeit endete die Jahreshauptversammlung der Initiativgruppe Gliedmaßenamputierter e. V.

„Zauberhafte“ Weihnachtsfeier 2017 der SHG

Am 24.11.2017 fand die Weihnachtfeier der Initiativgruppe statt.

Wir trafen uns, wie bereits im letzten Jahr, im Gasthof „Zur Sonne“ in Altdorf zu einem gemütlichen Jahresabschluss. Über 50 Mitglieder sind der Einladung gefolgt.

Erich Hübner überreichte ein Dankeschön an die HelferInnen beim Sommerfest und dem Plätzchenbacken für die Weihnachtstassen.

Gerlinde Schramm erfreute uns traditionell mit einer lustigen Weihnachtsgeschichte.

Das Highlight des Abends war dann der Auftritt des Zauberers Manfred Kroker aus Altdorf. Mit geschickt vorgebrachten Zauberkunststücken, lustigen Sprüchen und teilweise schwierigen „Zaubersprüchen“ hat er es verstanden, sein Publikum mitzunehmen auf eine Reise des Scheins und der Imagination. Er schenkte uns einen unvergesslichen Abend.

Anschließend trug Gerlinde spontan noch ein Gedicht vor,  Peter Sukowski ließ mit weihnachtlichen Klängen auf seiner Mundharmonika besinnliche Stimmung aufkommen; Jürgen Hösl brachte uns eine selbst erlebte Geschichte dar mit dem Motto: andern zu Helfen kann einem selbst Freude schenken.

Der restliche Abend war bei Rinderbraten, Schnitzel, Karpfen, fränkischen Schäufele und guter Unterhaltung ein voller Erfolg.

Mit guten Wünschen für die Weihnachtszeit und das kommende Jahr verabschiedete Egid Simon zu später Stunde die Gäste.

Selbsthilfegruppen kennenlernen und voneinander lernen – Berlin 18./19.11.2017

Aufgrund der Teilnahme an der PiK-Fortbildung in Berlin hat die Gruppenabordnung die Chance ergriffen, zu anderen SHGen persönlichen Kontakt auf zu nehmen.

Am Samstag 18.11.2017 verabredeten sich unsere Peers mit den Selbsthilfegruppen „Amputierten Treffpunkt Berlin-Brandenburg“ und einer Hamburger Selbsthilfegruppe zu einem „Gedankenaustausch“.

In loser Runde lernten man sich kennen, konnten seine Ansichten und Ideen austauschen, über andere Vorgehensweisen bei der SHG-Förderung, organisierte Gruppenunternehmungen und geplanten Aktionen und Veranstaltungen reden.

Es wurde ein wirklich interessanter und informativer Abend und Vormittag mit durchaus auch lustigen Einlagen. Nicht nur Franken haben Humor!

Abschließend verabredete man, sich künftig näher und öfter  auszutauschen, auch über eine WhattsApp-Chatgruppe. Ebenso sind weitere Treffen und jeweils Einladungen zu wechselseitigen Gruppenaktivitäten (z.B. Sommerfest) geplant.

Hiermit ist der erste Schritt getan hin zu einer umfangreicheren Vernetzung Gleichgesinnter um mit- und voneinander zu profitieren.

Fortbildung Peers im Krankenhaus – Berlin 2017

Von Freitag 17. 11. 2017 bis Samstag 18.11.2017 fand die diesjährige Fortbildungsveranstaltung für Peers im Krankenhaus, wieder im historischen Kesselhaus des Unfallkrankenhauses Berlin, statt!

Von der Initiativgruppe Gliedmaßenamputierter Rummelsberg nahmen dieses Jahr unsere Damen Gerlinde Schramm und Ute Agudetse sowie die Herren Simon, Hübner, und Wehner teil. Neu teilgenommen hat Irmgard Lietz, Mitglied auch bei den „roadrunner“ aus Amberg. Sie verstärkt ab sofort das Peer-Team – herzlich willkommen, Irmgard!

Ein dicht gedrängtes Programm mit halbstündlich wechselnden Vorträgen zu hoch interessanten Themen wie Amputation und Verkehrsrecht, die Selbsthilfeförderung in der Bundesrepublik, Suizidgefahren, Familie und Amputation und eine Supervision war die hohe Hürde, die es zunächst zu bewältigen galt.

Highlight des ersten Fortbildungtages war dann der Vortrag unseres Uwe Wehner zu den Erfahrungen der SHG Rummelsberg mit Peer Counseling und der Darstellung unseres Erfolgskonzepts.

Mit annähernd 50 Peer-Beratungen im Krankenhaus und entsprechenden Folgebesuchen ist unsere SHG bundesweit an der  Spitze. Geschuldet ist dies besonders dem enormen Engagements unseres Egid Simon – herzlichen Dank.

Beim anschließenden „Come together“-Abend gab es dann wieder Gelegenheit, neue Gleichgesinnte kennen zu lernen und alte Kontakte zu vertiefen.

Die Samstags-Fortbildung war geprägt von zwei Workshop-Teilen: zunächst Gesprächsführung, Emotionen im Peergespräch und Hilfestellung im Peer Counseling durch den Peer-Knigge; dann das große Thema „Empowerment – Selbstermächtigung, Konfliktmanagement und Strategieentwicklung“ von Dr. Sigrid Amade. Wir konnten wieder viel Interessantes aus den Vorträgen und Gesprächen mitnehmen für unsere eigene Peer-Arbeit.

Der hohe persönliche Aufwand für alle Teilnehmer durch die  lange An- und Abreise sowie das frühe Aufstehen haben sich auch dieses Jahr wieder gelohnt.

Wer Interesse an diesem Programm hat kann dies auf www.bmab.de/peersimkrankenhaus oder www.peers-im-krankenhaus.de nachlesen.

11. Bayerischer Selbsthilfekongress am 27. Oktober 2017 in Augsburg

Unsere SHG war am 27.10. 2017 in Augsburg mit vier Mitgliedern vertreten.

In der Früh reisten wir per Bahn zum Veranstaltungsort. Dort angekommen konnten bei einem Kaffee schon erste Kontakte geknüpft werden. Nach der Begrüßung hielt Frau Dr. Christiane Berndt, Wissenschaftsjournalistin und Bestsellerautorin, einen fantastischen Vortrag – Wege zu mehr Zufriedenheit – trotz Krankheit/Krise zu mehr Wohlbefinden.

Am Nachmittag haben wir unterschiedliche Workshops besucht die für unsere Gruppe interessant sind.

Mit der gemeinsamen Fahrt per Bahn zurück nach Altdorf klang ein interessanter und informativer Tag aus.

Sommerfest der SHG in Rummelsberg am Freitag, 15. September 2017

Der Anfang unseres Sommerfestes gestaltete sich etwas schwierig, da die gebuchte Lokation Rektor Nicol Haus doppelt vergeben war.

Dank der beiden Rummelsberger Damen wurde aber schnell eine Ausweichräumlichkeit im Brüderhaus gefunden.

Trotz der Anfangs- und Findungsschwierigkeiten und mit Hilfe eines Aufzugs war der Saal am Ende mit 64 Besuchern gut gefüllt.

Bei zuerst Kaffee und Kuchen und später mit Gegrilltem waren die Stunden im Nu verflogen.

Den Höhepunkt des Abends schenkte uns Michaela Bienert von der befreundeten SHG aus Landsberg am Lech (www.pro-thesen-bewegung.de)

Sie machte fürs ZDF eine Tour durchs Dachsteingebirge. Die Strecke galt selbst für Nichtbehinderte als Herausforderung. Mit von der Partie waren außerdem eine Blinde, ein Gehörloser, ein Rollstuhlfahrer und ein Kleinwüchsiger.

„Biene“ zeigte den Film und kommentierte zusätzlich ihre Sicht auf einzelne Passagen.

Viel Beifall dankten es „Biene“ und viele Fragen musste sie noch beantworten.

Ein toller Abend endete gegen 22.00 Uhr. Wir vom Organisationsteam waren geschafft aber sehr zufrieden.

Kirchweih 2017

Auch in diesem Jahr setzt der Wirt vom Gasthof „Zur Sonne“,  eine schöne Tradition fort und lädt die Teilnehmer der Freitags-Stammtischrunde zum Kirchweihessen mit einem Getränk ein.

Wir bedankten uns bei unserem Wirt Rudolf Polzer für die Einladung und die hervorragende Bewirtung.

Besuch der Amputationsklinik Osterhofen

Mit 24 TeilnehmerInnen besuchten wir am Donnerstag den 27. Juli 2017 die Fachklinik für Amputationen in Osterhofen bei Deggendorf. Die Mitglieder der IG-Ampu starteten um 8 Uhr mit dem Bus am Sammelparkplatz in Altdorf. Unterwegs an der Autobahn-Anschlussstelle in Neumarkt stiegen die TeilnehmerInnen der SHG Roadrunners hinzu. In der Fachklinik angekommen, wurden wir von einem Physiotherapeuten der Klinik empfangen. Nach einem kleinen Imbiss informierte uns eine Ärztin, ein Physiotherapeut ein Orthopädietechniker und der Geschäftsführer über die Arbeit der Klinik und beantworteten unsere Fragen. Die Philosophie der Klinik lautet:

Amputationen vermeiden und Mobilität sicherstellen – das ist unser gemeinsames Ziel!
„Die Abteilung an der Fachklinik Osterhofen ist eine im Bundesgebiet einzigartige Einrichtung für Menschen, die arm- oder beinamputiert sind bzw. bei denen eine Amputation vermieden werden soll. Schwere Unfälle und eine ganze Reihe von Krankheiten können das Risiko einer Arm- oder Beinamputation erhöhen. Manchmal kann diese jedoch nicht verhindert werden.“

Der insgesamt positive Eindruck der Klinik wurde durch die Führung in dem Bereich der Physiotherapie und der angrenzenden Orthopädietechnik abgerundet.

 

Nach einem guten Mittagessen machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel, dem Baumwipfelpfad in St. Englmar. Leider hatte sich das Wetter bis zu unserem Eintreffen dort, derart verschlechtert, dass ein Begehen des Baumwipfelpfades nicht mehr möglich war. Das war sehr schade, weil uns dadurch ein schöner Rundblick in den Bayerischen Wald verwehrt geblieben ist. Den Tagesausflug rundeten wir mit einem Besuch in einem Cafe in St. Englmar ab und traten danach wieder die Heimfahrt an.